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Seit dem 10. Juni findet die documenta, die weltweit bedeutendste Reihe von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst, in Kassel statt. Die 14. Ausgabe des “Museums für 100 Tage” dauert noch bis zum 17. September.

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… die documenta hat die Kunstwelt immer wieder erschüttert, ob in armen, nach Kunst dürstenden Nachkriegszeiten, in aufrührerischen Revolte-Jahren, in der unbeschwerten Epoche des ausgehenden 20. Jahrhunderts oder dem von der Globalisierung geprägten Jahrhundertwechsel. Die documenta-Geschichte ist eine Geschichte der Niederlagen, des Zweifels, der Skandale und gleichzeitig der Erneuerung, der Erkenntnis, der künstlerischen Produktivkraft. Immer aber war sie eine Erfolgsgeschichte …


Michael Glasmeier; Karin Stengel

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Mit dem “Parthenon der Bücher” setzt die argentinische Künstlerin Marta Minujín den Büchern, die in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder gefürchtet und verboten wurden, ein kolossales Denkmal das schon von weitem zu erkennen ist. Architektonisches Vorbild war der Parthenon auf der Athener Akropolis. Unter Perikles war er im 5. Jahrhundert vor Christus errichtet worden und sollte unter anderem den Schatz des Attischen Seebundes und die Silberreserven der Stadt beherbergen – er war damals ein städtisches Symbol für Macht und das Gemeinwesen.

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Warum ist die documenta in Kassel?

Diese Frage werden sich viele Besucher der Kunstausstellung, die alle 5 Jahre in Kassel stattfindet, schon oft gestellt haben.
Der Grund ist Arnold Bode. Er wurde 1900 in Kassel geboren und war selbst Künstler sowie Professor für Malerei an der Kunstakademie Kassel. Im Jahr 1955 veranstaltete Arnold Bode die erste documenta in Kassel. Er war gleichzeitig der Leiter der Ausstellung. Das Fridericianum machte Bode zum zentralen Punkt der damaligen Ausstellung.

BILDERGALERIE

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